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Zufriedene Altsemester: 20 Diamant-Diplome vergeben


1958 erhielt Hermine Ketteler an der Bergakademie Clausthal ihren Abschluss als Diplom-Ingenieurin. 50 Jahre später verlieh ihr die Universität ein „goldenes” Diplom und nun, 2018, gab es das „diamantene” Diplom. Eine solche Urkunde überreichte TU-Präsident Professor Thomas Hanschke im repräsentativen „Weißen Saal” des einstigen Oberbergamtes auch 19 Herren des 1958er- Abschlussjahrgangs

 

Hermine Ketteler, die einzige Frau unter den anwesenden Absolventen von 1958, nimmt von Universitätspräsident Professor Thomas Hanschke die Urkunde entgegen. Foto: TUC/ALM

Hermine Ketteler, die einzige Frau unter den anwesenden Absolventen von 1958, nimmt von Universitätspräsident Professor Thomas Hanschke die Urkunde entgegen. Foto: TUC/ALM

Hermine Ketteler stammt aus dem Ruhrgebiet, lernte an der Oberharzer Hochschule ihren Ehemann kennen und arbeitete später als Dozentin an der Ingenieurschule in Gelsenkirchen. Deshalb erinnert sie sich noch genau an das Jahr 1958, als der örtliche Fußballclub, der FC Schalke 04, zum bisher letzten Mal Deutscher Meister wurde. Es war auch die Zeit, als der Fischer-Dübel erfunden wurde und es im Harz noch Bergbau im Rammelsberg und Bad Grund gab. Darauf verwies Andreas Sikorski, Präsident des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), in seinem Grußwort. Über die frühere Bergakademie und heutige TU Clausthal sagte Sikorski: „Sie hat immer Wege gefunden, sich auf Innovationen und Veränderungen einzustellen.”

„Ich stehe hier einer jung gebliebenen, aufgeschlossenen Gesellschaft gegenüber”, begrüßte TU-Präsident Hanschke die prächtig gelaunten Jubilare, inzwischen alle Mitte 80. Vor 60 Jahren war das Diplom an insgesamt 176 Studierende der Bergakademie Clausthal verliehen worden, darunter nur zwei Studentinnen. Die Gesamtzahl der „Studiosi” im Oberharz betrug seinerzeit 1300. Heute sind es über 4000 Studierende mehr, ein Viertel davon Frauen. Deutschlandweit studieren derzeit rund zehn Mal so viele junge Menschen wie in den 1950er-Jahren.

Auf diese Zeit blickte Dr.-Ing. Hartmut Schade zurück, der für die Absolventen von 1958 sprach. Schade studierte außer in Clausthal im kolumbischen Medellin und war von 1990 bis zu seiner Pensionierung 1997 Berghauptmann des Landes Hessen. Der TU Clausthal ist er stets verbunden geblieben, zum Beispiel als regelmäßiger Gast bei den Bergbau-Kolloquien der Universität. Aufmerksam hörten er und die Alt-Diplomanden dem Festvortrag von Professor Norbert Meyer zu, der über „Die Entwicklung der Geotechnik – ein Rückblick und ein Ausblick” referierte.

Als die Veranstaltung, die musikalisch von Conny Pohle und Friedrich Bürger (Violoncelli) aus dem TU-Sinfonieorchester umrahmt wurde, mit einem Gruppenbild und Imbiss zu Ende ging, stand allen Jubilaren große Zufriedenheit ins Gesicht geschrieben. Viele bedankten sich bei Andrea Langhorst, die die akademische Feierstunde seitens des Alumni-Managements mit ihrem Team organisiert hatte und dabei finanziell vom Verein von Freunden unterstützt wurde. Die Diplom-Ingenieure Martin Liesner und Wilhelm Knickmeyer hatten sich ebenfalls eingebracht und für ihre Konsemester ein mehrtägiges Rahmenprogramm vorbereitet. „Clausthal”, sinnierte einer der alten Herren, „ist eben immer eine Reise wert.”









Nachrichtenalter: 21.08.2018 15:59
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