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Alumni wurden geehrt


Das Foto zeigt die Jubilare mit dem Präsidenten der TU ClausthalWährend einer Feierstunde verlieh Universitätspräsident Professor Thomas Hanschke dem Unternehmer Dr. Jochen Kirchhoff und Dr. Hans Messerschmidt, die 1953 promoviert worden waren, die „Diamantene Promotion” der TU Clausthal. Dr. Kirchhoff hat eine gleichnamige Firmengruppe in Iserlohn aufgebaut; der Hersteller von Fahrzeugkomponenten und Werkzeugen zählt weltweit 11.000 Beschäftigte. Dr. Messerschmidt war einst Vorstandssprecher der Bergbau AG Niederrhein, einer Betriebsführungsgesellschaft der Ruhrkohle AG. Urkunden zur „Goldenen Promotion” nahmen im Senatssitzungszimmer Professor Ludwig Wilke, von 1976 bis 1978 Rektor der Oberharzer Universität, und Dr. Horst Wagener entgegen.
Drei Alumni, die Anfang der 1950er Jahre ihren Ingenieurabschluss an der Bergakademie gemacht hatten, erhielten das „Diamantene Diplom”: Professor Gotthard Fürer, von 1979 bis 1991 Präsident des Oberbergamtes in Clausthal und viele Jahre Mitglied im Sachverständigenausschuss beim Bundeswirtschaftsminister, der frühere Bergdirektor Eberhard Fleisch und Dr. Gustav Mahn. Zunächst hatte Professor Hanschke den Alumni, die mit ihren Partnerinnen gekommen waren, einen Überblick über aktuelle Entwicklungen an der TU Clausthal gegeben. Beeindruckt zeigte sich die Gruppe davon, dass sich die Studierendenzahl seit den frühen 1960er Jahren inzwischen auf rund 4500 vervierfacht hat. Ein bisschen geschmeichelt fühlten sich die verdienstvollen Ehemaligen, als ihnen der Uni-Chef ein Zitat von Gottfried Wilhelm Leibniz vortrug: „Mit vier oder fünf Praktikern aus dem Oberharz kann man mehr anfangen, als mit 20 der besten Gelehrten Europas.” Im Anschluss tauschten die Jubilare bei einem Imbiss Studien- und Lebenserfahrungen aus. Einst, so Professor Fürer, sei der Bergbau das Stützbein der deutschen Wirtschaft gewesen, heutzutage sei die Branche zu Recht dahingeschrumpft. „In meinem Berufsleben”, ergänzte der ehemalige Bergdirektor Fleisch, „galt der Grundsatz: viel leisten, wenig hervortreten.” Dr. Messerschmidt betonte: „In Clausthal ist man sehr sachkundig ausgebildet worden. Ich habe die TU deshalb immer als Studienort empfohlen.” Auch der frühere Hochschulleiter, Professor Wilke, unterstrich: „Die gute Ausbildung in Clausthal ist die Basis gewesen für alles, was später gekommen ist.” Wilke, der 1982 an die TU Berlin gewechselt war, ist in mehreren Ländern Mitglied in der Akademie der Wissenschaften. Erst kürzlich wurde ein Preis auf dem Gebiet des Bergbaus nach ihm benannt.

 

 









Nachrichtenalter: 08.11.2013 12:56
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